Johannes Rhenanus (fl. 1604–1634)
From Theatrum Paracelsicum
Johannes Rhenanus (fl. 1604–1634) war Arzt.
Vater: Martin Rhenanus. Weitere Verwandte: Johannes Rhenanus (gest. 1589, Großvater).
R. war der Enkel des Allendorfer Pfarrers und Salzherrn Johannes Rhenanus (gest. 1589) und der Sohn des Arztes Martin Rhenanus. Er studierte in Marburg, wo er 1610 zum Dr. med. promoviert wurde. Bereits im folgenden Jahr stand er als Alchemist in Diensten von ↗ Moritz, Landgraf von Hessen-Kassel, dem er seine Dissertation gewidmet hatte. Anders als etwa ↗ Johannes Hartmann und ↗ Ludwig Combach verblieb R. auch nach Moritz’ Abdankung (1627) in dessen Diensten und diente diesem in Melsungen und Eschwege weiter als Leibarzt und Berater in alchemistischen Fragen.
Literatur:
Bruce T. Moran: The Alchemical World of the German Court: Occult Philosophy and Chemical Medicine in the Circle of Moritz of Hessen (1572-1632), 29, Stuttgart: Franz Steiner 1991, esp. p. 75-79 (A)
Sabine Salloch: Das hessische Medizinalwesen unter den Landgrafen
Wilhelm IV. und Moritz dem Gelehrten: Rolle und Wirken der fürstlichen Leibärzte, Diss. med., Marburg 2006, p. 53-60 (online) (DOI)
Philipp Losch: Johannes Rhenanus, ein Casseler Poet des siebenzehnten Jahrhunderts, Diss. phil., Marburg 1895, p. 11-18, 96 (online) (Google Books) (A)
Theatrum Paracelsicum
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Normdaten
GND: 124697925
Wikidata: Q94815097 (Johannes Rhenanus)
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